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MHIZ-Schaufenster-Galerie 2004 - Sie können auch die Galerien 2002, 03, 04, 05 , 06 und 07 besuchen.
Dezember
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Mehr zum Bild des Monats:
Das Votivbild wurde als Exponat für die in Vorbereitung
befindliche Ausstellung Paul Klee und Medizin ausgewählt. |
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Das Bild des Monats diesmal wieder als Preisrätsel ! Abgebildet ist ein „Federdreh“-Bürostuhl
der Firma Giroflex (Koblenz AG) aus den 1930er Jahren.
In seinen letzten Lebensjahren besass ein damals weltweit bekannter Zürcher
Arzt diesen Stuhl im doppelten Wortsinn. |
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| Eine Ratehilfe: Seine speziellen diätetischen Gesundheitsregeln beinhalteten auch eine angemessene Bewegungskultur. Mit dem „Federdreh“ hatte Albert Stoll II in der ebenso schweizerischen wie deutschen Stuhlfabrik seines Vaters in den 1920er Jahren den ersten Bürodrehstuhl mit Abfederung entwickelt. Das abgebildete historische Modell des Zürcher Arztes ist ein Geschenk von Martin Stoll, dem ehemaligen Besitzer der Martinstoll GmbH & Co. KG in Waldshut-Tiengen (D), an das Institut. Die Firma hat im übrigen auch den von Dominique Perrault für die Bibliotheque Nationale in Paris entworfenen Lesestuhl realisiert. Ein weiteres Beispiel der engen Verbundenheit von Geist, Gesundheit und Gesäss. | Unter den richtigen Antworten an die Webmistress wird ein Katalog der noch bis Ende Januar 2005 im Museum Mühlerama gezeigten Ausstellung über das Müesli verlost.(Einsendeschluss Ende Dez. 04) |
Oktober zurück
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Mehr zum Bild des Monats
Paul Klee beim Malen in seinem Atelier am Kistlerweg 6 in Bern 1939, ©NFK. Im Frühjahr2005 wird das Medizinhistorische Museum Werke von Paul Klee beherbergen. Für die Ausstellung unter dem Titel Paul Klee und die Medizin wird erstmals sein Atelier in Bern in Originalgrösse rekonstruiert. |
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September zurück
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Mehr zum Bild des Monats September: Herz; Votivgabe Inv. Nr. 1242
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| Eine Ausstellung geht ans Herz Das Museum Bärengasse in Zürich zeigt mit der Fotoreportage «Halbes Herz - ganzes Leben» auf eindrückliche Weise das Leben eines Mädchens mit angeborenem Herzfehler. Die 50 grossformatigen Schwarz-Weiss-Bilder des Fotografen Christian Wyss bilden das Zentrum der Ausstellung. Eine textile Rauminstallation des Zürcher Künstlers Andreas Rudolf zum Thema "Herzfrequenz" und eine mit "Herzstücken" eingerichtete Kammer aus den Sammlungen des Schweizerischen Landesmuseums und des Medizinhistorischen Instituts und Museums der Universität Zürich ergänzen diese Sonderausstellung. |
Der diesjährige Weltherztag vom 26. September steht
ganz im Zeichen herzkranker Kinder. In der Schweiz werden pro Jahr 700
bis 800 Kinder mit einem Herzfehler geboren, was einem
Prozent der Neugeborenen entspricht. Museum Bärengasse 24. September bis 31. Dezember 2004 Weitere Informationen unter http://www.musee-suisse.ch/baerengasse |
August zurück
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Zum Bild des Monats: Werbepostkarte
für Ärzte der Firma Dr. E. Keller, Zürich 7, hergestellt
von Max Dalang & Co., Zürich, mit Werbung für das Wurmmittel
„Antivermol“. Die Karte wurde 1941 von
Genf an Dr. med. Franklin Bircher in der Bircher-Benner-Klinik geschickt.
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| Der anstehenden Olympiade im Land der
Götter muss selbst die Medizingeschichte ihren Tribut zollen. Herkules
(in seinem griechischen Pass stand: „Herakles“) war bekanntlich
das Produkt eines Seitensprungs des Zeus mit der ahnungslosen Alkmene.
Kein Wunder, dass Zeusens eifersüchtige Göttergattin Hera dem
illegitimen Nachkommen zwei Schlangen in die Wiege schickte,
auf dass sie ihn töten sollten. Der Kleine kehrte den Spiess indes
um, rang die Schlangen nieder und stellte damit nebenbei seine göttliche
Herkunft unter Beweis. |
Ihre volle verkaufsfördernde
Wirkung konnte die Werbepostkarte der 1940er Jahre nur bei denjenigen
Ärzten entfalten, die geistig fest im humanistischen Bildungskanon
verwurzelt waren. Aber dies entsprach ja auch dem verbreiteten ärztlichen
Selbstbild nicht nur dieser Epoche. In diesem Athener Sommer ist das Schlangenwürgen (noch) keine olympische Disziplin, auch wenn es von den Zuschauern insbesondere bestimmter Fernsehsender sicherlich goutiert würde. Ob die Athener Athleten neben allen anderen Mittelchen eine Wurmkur noch vertragen würden, ist ebenfalls fraglich. Herzlichen Dank an unseren Kollegen Herrn Hans Balmer, der das Schmuckstück mit seinen aufmerksamen Augen beim Bearbeiten der Bircher-Benner-Patientendossiers entdeckt hat (wo) |
Juli zurück
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Bild des Monats: Das Kurhaus von Vals um 1900. Aus einem Werbeprospekt im Medizinhistorischen Archiv. Das Medizinhistorische Archiv und die Medizinhistorische Bibliothek besitzen reiche Quellen zur Bädergeschichte. Mehr über alpine Heilquellen finden Sie zur Zeit im Bündner Naturmuseum in Chur, wo unsere Sonderausstellung "Kräuter, Kröpfe, Höhenkuren" noch bis 15. August zu sehen ist. |
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Zur
Geschichte von Vals Vals liegt im vom
Lugnez abzweigenden Valsertal auf 1256 Meter ü.M.
Bei den zwei Quellen von Vals handelt es sich um eisenhaltige
Gipsthermen mit einer Temperatur von 25,2 °C. |
In den 1960er
Jahren kam es zum Neubau eines Kurkomplexes. Zugleich ist das
«Valser» als Tafelgetränk
lanciert worden. |
Juni zurück
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Mehr zum Bild des Monats: Joachim Vadian 1484 - 1551 Stich von David Herrliberger nach einer älteren Vorlage. Original im Medizinhistorischen Archiv 13,8 x 8,8 cm |
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| Der St.Galler Joachim Vadian
gehörte zu den führenden Köpfen des schweizerischen
Humanismus; als Bürgermeister und Reformator nahm er bestimmenden
Einfluss auf die konfessionspolitische Entwicklung seiner Vaterstadt.
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Berühmt wurde Vadian als Gelehrter und Politiker. Die medizinische Ausbildung und die Wahl zum Stadtarzt von St. Gallen bildeten wichtige Etappen in seiner äusserst erfolgreichen Karriere, von einer Berufung Vadians zum Arzt wird man aber nicht sprechen können. Dr. Rudolf Gamper, seit 1995 Bibliothekar der Vadianischen Sammlung in St.Gallen, berichtet in der Medizinhistorischen Vortragsreihe am 10. Juni mehr über Vadian. . |
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Mehr zum Bild des Monats:
Zusammenklappbarer Gebährstuhl, Anfang 18. Jahrhundert 109 x 76 x 77 cm Sammlung Ciba, Medizinhistorisches Museum der Universität Zürich Inv.-Nr. 11610
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| Gebährstühle sind von der Frühen Neuzeit bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts oft verwendet worden. Von der sitzenden Gebährstellung erhoffte man sich einen schmerz- und komplikationsärmeren Geburtsverlauf. Die Gebährstühlebefanden sich entweder in Familienbesitz oder wurden von der Hebamme mitgebracht. Das Medizinhistorische Museum besitzt mehrere Modelle.
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Und die Geburt heute? Am 13. Mai spricht im Medzinhistorischen Text- und Realienseminar »Irrwege in der Medizingeschichte«Prof. Dr. Willy Stoll, Aarau, zum Thema: Kaiserschnittfrequenz: Die Geburt per vias naturales ein geburtsmedizinischer Irrweg?
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Zum Bild des Monats: Rudolf Virchow (1821-1902) in seinem Pathologischen Museum Medizinhistorisches Archiv, Druck nach Stahlstich (Ausschnitt) Mehr zum Thema im
Abendvortrag vom Donnerstag, 15. April 2004: Referent: Thomas Schnalke, geb. 1958. Er besetzt seit 2000 die Professur für Geschichte der Medizin und Medizinische Museologie an der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin, verbunden mit der Leitung des Berliner Medizinhistorischen Museums.
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Seit über 100 Jahren gibt es an der Berliner Klinik
Charité ein Museum. Es hiess zunächst Pathologisches
Museum. Sein Urheber, der weltberühmte Pathologe Rudolf
Virchow, eröffnete es im Jahre 1899 und bestückte es bis
Ende 1901 mit 23.066 Präparaten. Auf 2.000 Quadratmetern fanden sich
in grossen gläsernen Schauvitrinen beinahe alle damals bekannten
Erkrankungsformen. |
In seinem Beitrag gibt der Referent einen Abriss über die Geschichte des Virchowschen Pathologischen Museums, der Vorläufereinrichtung des heutigen Berliner Medizinhistorischen Museums, um sodann die Konzeption des gegenwärtigen Museums auf dem Gelände der Charité zu skizzieren. Schließlich versucht er zu bestimmen, unter welchen Massgaben und mit welchen Zielen sich nach unserem Verständnis der sezierte menschliche Körper auch öffentlich zeigen lässt. |
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Lepra - "nach der Natur gezeichnet" (1847) Medizinhistorische Bibliothek |
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Mehr zum Bild Unser Monatsbild stammt aus dem "Atlas colorié
de spedalskhed (Elephantiasis des Grecs)" von Daniel Cornelius
Danielssen und Carl Wilhelm Boeck. Das monumentale Tafelwerk erschien
1847 in Bergen (Norwegen) und gilt als die erste moderne Beschreibung
der Lepra. Die Krankheit ist seit frühester Zeit bekannt;
trotz guten Therapieerfolgen ist sie aber in bestimmten Gegenden noch
immer eine Volkskrankheit und wird gelegentlich durch Einwanderer auch
heute noch in die Schweiz gebracht (im Wallis starb 1921 im Spital Brig
das letzte Schweizer Lepraopfer). |
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Bircher-Benners Sanatorium "Lebendige
Kraft" Diese "Gesamtansicht des Sanatoriums" findet sich in einem Anstaltsprospekt aus dem Jahre 1913 (greifbar über die Bibliothek am Medizinhistorischen Institut und Museum der Universität Zürich). Damit warb Dr. med. Maximilian Oskar Bircher-Benner (1867-1939) um Gäste für sein Sanatorium, das er 1904 am Zürichberg erbaut und bald schon um weitere Anbauten und Häuser erweitert hatte. Am Vorabend des Ersten Weltkrieges waren über sechzig Patientenbetten verfügbar. |
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Licht und Luft
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Das Sanatorium Text: Sonja Furger Anmerkungen: Zum Weiterlesen empfohlen: |
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Januar zurück
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Johann Jacob Guggenbühl (18161863) Ein Pionier der Behandlung der geistigen Behinderung Aus: J[ohann] [Jacob]. Guggenbühl Der Stich aus Guggenbühls Buch (Ausschnitt) zeigt ihn mit körperlich und geistig behinderten Kindern verschiedenen Alters, die er auf dem Abendberg bei Interlaken ab 1841 aufgenommen und behandelt hat. Die «Cretinenanstalt» war die erste heilpädagogische Einrichtung für diese Kinder und machte den Arzt aus Meilen in ganz Europa bekannt. Die Anstalt wurde bereits 1863 wieder geschlossen. Sie scheiterte vor allem. an den Unzulänglichkeiten in der Betreuung der Kinder während der häufigen Abwesenheiten Guggenbühls. Mehr dazu im Vortragsabend am 15. Januar |
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